Sunday, August 4, 2019

NATUR & MENSCHENLIEBE



NATUR & MENSCHENLIEBE


Natur und Menschenliebe gehen einhand
Auch wenn manch Mensch es gern mal trennt
Wenn er vor lauter Bäumen die Wälder nicht sieht
Oder gedankenlos oder eher -voll durch’s Leben rennt


Verkannt wird dann so manche Idylle, manch Lieblichkeit
Manch wesentlicher, geheimnisvoller, so wundervoller Stern
Manch zarte Berührung einer Seele aus so endlicher Ewigkeit
So manch unerkanntes Lichterlein verliert sich dann so fern


So nah jedoch ist jegliche Freude, jegliche Verbindung
Jegliches Balsam für jegliche verwundete arme Seele
Jegliche Errungenschaft, wert nicht zu besitzen
Aber zu erfahren, während ich einfach gehe


Gehe durch die Landschaft, so pittoresk
Gehe durch die Zeit, die so vergehe
Gehe durch die Gasse des Seins
Auf breitem weitem Gehege


Schaue in Gesichter mit einem Lächeln
Anstatt auf die Schuhe des ander’n
Wissend um das sich wundern
Bewandert so zu wandern


Horche auf die Stille
Die laut ertönt so klar
Ein Hauch von Nichts
Weise, wohl und wahr


Jener Hauch von Nichts
Mit allem Drum und Dran
Der alles einfach so vermag
Was ich so alles nicht kann


Jedes Stück Natur ist ein Stück von mir
Jedes Stück von mir, ein Stück von dir
Jedes Stück Gegebenheit ein Segen
Jeder Segen geboren in dem Wir


Wir, die wir anders sein wollen
Und dabei gleichzeitig gleich
Wir die wir uns hart zeigen
Wenn innerlich so weich


Wir, die geboren werden
Zum Sterben, um zu leben
Und die andere Hand waschen
Anstatt gern und immer zu geben


Nichts ist unser sowieso
Nichts von dieser Welt
Nichts, wie’s scheint
Wie’s steht und fällt


Menschenliebe und/oder die Natur
Denn sie wissen ja nicht, was sie tun
Ich ruhe jedoch in Dir, seit ich ruhe
Lasse los, lass es bleiben, lasse ruh’n


Du Quelle der Existenz
Du Quelle wahrer Freude
Quelle allen so Ursprungs
Quelle weiter, vergeude!


Vergeude deine Liebe
In mir, in uns, in allem
Wie zuvor, so unbesehen


Vielleicht können wir heute
Dir ein wenig besser genügen
Um so einiges besser bestehen


Heute und immer wieder heute
Bis auf Weiteres und von nun an
Mein Bestes ist nicht genug, denn
Nur mit Dir tue ich, was ich kann


HC_Thiesgen
May the 1st, 2019
09:46 PM (CET)

DU SCHON WIEDER, NA DANN, GUT

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DU SCHON WIEDER, NA DANN, GUT


Machen wir uns nichts vor, wir haben Feinde
Die “kleinen Ichs”, die meistens Ego genannt
Mal größer, mal kleiner, eher verschwindend
Verwirrend, bis beißend oder wutentbrannt


Und nicht nur die der Anderen, nein
Auch unser eigenes ist nicht zahm
Egal wie erleuchtet, wie erlesen
Es zwickt doch wundersam


Mal dann und wann
Immer und wieder
Lässt dich Federn
Wieder Gefieder


Mein liebes Ego, es tut mir leid
Daß bedroht du dich nun findest
Daß es dir an wahrer Stärke mangelt
Und du dich nun jämmerlich windest


Tränen drückst du mir dann in die Augen
Wie Worte, an denen es mir ja nicht fehlt
Bis dann wenn ich nicht wachsam bin
Mich Schuld und Scham doch quält


Du bist so arm, ungerecht, feige
Bemitleidenswert und hässlich
Erscheinst wichtig, imposant
Endest aber immer grässlich

Ohne Mitgefühl waltest du
Außer für dich selbst, na klar
Lässt Unruhe und Übel zurück
Wo vorher eigentlich Frieden war


Doch, alles fein, schon gut, ich verstehe
Du kannst nicht anders, kannst nicht lieben
Wirkst nur und wirst gestärkt durch Opposition
Seit eh und “jemine”und nichts weiter ist dir geblieben


Doch hast du mir gute Dienste geleistet für so einige Zeit
Mit mir gekämpft hast du so einigen uneinigen Kampf
Doch Zeiten ändern sich und so auch mit ihr ich
Heute bist du nicht mehr als einfach Dampf


Mehr Dampf, der die Luft nur verpestet
Den Atem mir nimmt, so verstimmt
Die Welt nur mehr verunreinigt 
Sich sofern schlecht benimmt


Aber ich erkenne dich gut
Du kannst mich nicht beirren
Du bringst mich nicht vom Weg ab
Kannst mich nicht mehr weiter verwirren


Wirst mich nicht mehr leiten zu Trennung und Hass
Mich nicht dazu bringen den Menschen zu meiden
Welcher unschuldig und liebenswert sich windet
Welcher in die Knie geht, um dort zu leiden


Ich gehe in die Knie, nicht für dich
Ich beuge mich jedoch in Achtung
Dem Aller, der Freiheit, dem Heil
Dem Sein in holder Betrachtung


Ich verschmähe auch dich nicht
So könnte es auch anders sein
Aber ich ziehe mich zurück
Zu mir und “Gott” allein


Dankbar bin ich bis zum Ende
Für jede doch noch gültige Lektion
Bis ich in Meer der Sanftmut schwimme
Fern dem Land der Teilung und der Rebellion


Bisweilen nun schon einiges dem Strand hinaus
Widme ich dir Sanftmut, widme ich dir die Ode
Welche erhaben und feierlich, und balsamiert
Soweit, mein Ego, liebe ich dich zu Tode



HC_Thiesgen
May 12th, 2019
10:16 AM (CET)

Friday, July 12, 2019

I AM GO_o_D

I AM GO_o_D

My mother is a hypocrite
And, what does that makes me?
Am I what I think, not think, avoid
How am I actually supposed to be free?

My father is dead, so long ago under the ground
Does that makes me dead partly or even more alive?
What am I supposed to hold on like this, like it all alone?
How am I able to prosper, to magnify, to grow, or to strive?

My son is a copy of me, long ago, some time ago, some now
Growing as I grow, denying as I deny, separating, loving
Marching through the waters flowing, discovering
With slow-motion pauses, in which shoving

My me is some hypocrite, some dead
Some copy, discovering, shoving
In slow motion, but pauses
Reposing trust in loving

I’ve got the gift, why?
Did I lose it again? How?
What am I to change again?
What am I designated to do now? 

I am good. Yes. - But, am I good enough?
I am “God”. Yes. - But, am I “God” enough?
I get  lost in thoughts sometimes and in time
That’s when it burdens and roses gets rough

People get unlikely then, ignore, make fun
Lack of awareness, nor politeness at all
Maybe it’s the whole point, anyway
Maybe that is actually my call?

I wish to be transmitting again
Not trapped in this body or mind
Need to be connecting and trusting
Fuzzy, no. Fair. - Kinky, no way. Kind.

“God”, who cares though, what is up?
What is alive in me nevertheless?
When hardness strikes me?
When energies distress?

Is it me lacking?
Is it me not at all?
Is it all or nothing?
Is it the wall to fall?

I am the open space captured in a cloudy mood
The light on-again-off-again friend with the dark
I am the body of innocence lacking the right food
I am the fire of life sparking off nevertheless spark

Here I am, here I do
Here I give, or here I don’t
Hello, never mind, no bother
Unless, not together, we won’t

Good or bad, not really matter
Skip the judging, skip the “O”
Just be what you want to be
Or just figure it out, or so

Leastways, don’t mar your own plans
Leastways, do not break anybody’s peace
Leastways, don’t upset any one’s motivation
Not mine, not yours, be some pleasant breeze

Leastways, harbor your old ship and honor it
Contingently not going “Sail ahoy-ing’ again
Leastways, prepare whatever there is to be
Leastways, be your own and only man

Leastways, consider the greatness
Leastways, consider it all to be
Leastways, consider love
Leastways, be it, free

HC_Thiesgen
July 12th, 2019
4:56 PM (CET)